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Holz bürsten

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Für die Restauration antiker Objekte sind einige Utensilien kaum wegzudenken. Bei allen Handwerksprojekten kommt die Holzbürste zum Zuge. Dabei ist egal, ob das Restaurationsobjekt aus Holz oder Metall ist. Das Utensil eignet sich für die Aufarbeitung des Werkstoffs ebenso wie für charismatische Effekte. Das Bürsten optimiert zudem die Resultate bei der Veredelung mit Holzwachs. Wichtig ist, dass Sie zum passenden Hilfsmittel für den Arbeitsschritt greifen.

Schonende Holzrestauration mit authentischem Charakter

Bei der Restaurierung eines Fachwerks entscheiden sich die Profis häufig dafür, die Balken aus Holz zu bürsten. Der Respekt gegenüber der historischen Architektur spielt dabei eine Rolle. Die Methode ist ideal, um blättrige Farbreste und lose Splitter zu entfernen. Im Vergleich zum Schliff wird nur wenig Material abgetragen. Da es nicht zum übermäßigen Glätten der Flächen kommt, bleibt der antike Eindruck nicht nur erhalten. Die natürliche Schönheit des traditionsreichen Baumaterials wird durch die entstehenden Furchen betont.

Profis bürsten das Holz
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Das Verfahren ist zum Beispiel interessant, wenn Sie das Antlitz alter Bauernmöbel auffrischen. Im ersten Schritt verwenden Sie eine schroffe Bürste mit Metallborsten. Unschöne Ablagerungen werden dabei sukzessive beseitigt, während das ausdrucksstarke Naturholz zum Vorschein kommt. Danach bearbeiten Sie die Möbelflächen mit einem weicheren Tool, um das ästhetische Ergebnis zu optimieren. Praktisch ist eine Rundbürste aus Rosshaar für die Bohrmaschine. Wer sich einen urigen Gesamteindruck wünscht, belässt es beim Finish mit farblosem Holzöl. Alternativ intensivieren Sie die naturgegebene Holzfarbe mit einer Beize. Die Holzmöbel wirken dadurch etwas edler, ohne ihren authentischen Charme einzubüßen.

Holzmöbel antik patinieren – natürlich mit der richtigen Holzbürste

Beim Wachstum bilden Bäume im Frühjahr das hellere und weichere Frühholz heraus. Ab dem Spätsommer entsteht das dunklere und härtere Spätholz. Die Farbvariationen ebnen der einzigartigen Maserung den Weg. Bei der Holzbearbeitung ist die unterschiedliche Festigkeit vorteilhaft. Wenn Sie Holz bürsten, werden die weichen Partien vertieft. Da sich die ursprüngliche Struktur verstärkt, erhalten die Holzmöbel eine rustikale Note.

Handpolierbürste

Die Technik ist empfehlenswert, wenn Sie neue Objekte antik akzentuieren möchten. Sorgen Sie mit einer groben Holzbürste für Vertiefungen. Der Grad der Strukturierung lässt sich durch den ausgeübten Druck beim Abbürsten variieren. Mit einer Rosshaarbürste vollenden Sie die Vorbereitungen. Verändern Sie mit weißer und grauer Pastellbeize kreativ die Farbe. Die Oberflächen werden abschließend komplett oder stellenweise leicht angeschliffen. So lässt sich die silbrige Patina simulieren, die für betagte Zeitzeugnisse typisch ist.

Vielseitiges Zubehör für die Möbelrestauration

Eine weiche Bürste eignet sich nicht nur für die ästhetische Akzentuierung. Bei klassischen Restaurationsschritten wird sie ebenfalls eingesetzt. Fahren Sie damit locker über die Möbel, um beim Schleifen den entstandenen Holzstaub vollständig zu entfernen. Danach lässt sich besser das Zwischenergebnis bewerten und die weitere Vorgehensweise planen.

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Es ist vollkommen korrekt, Beize mit einem Pinsel zu applizieren. Das Ergebnis der Farbbehandlung können Sie aber intensivieren, wenn Sie zusätzlich das frisch gebeizte Holz bürsten. Denn die Pigmente gelangen tiefer ins Material. Gleiches gilt für die Behandlung mit Grundieröl. Die Tiefenwirkung des Holzschutzes forciert sich durch den Zwischenschritt.

Antik Patina

Beim Feinschliff erhält der Werkstoff mitunter nicht die erwünschte Glätte. Der weitere Durchgang mit einem noch feiner gekörnten Schleifmedium kann aber dazu führen, dass die Holzporen beispielsweise das aufgetragene Möbelöl kaum aufnehmen. In diesem Moment bewährt sich eine Glättbürste aus Naturmaterialien. Sie verfeinert das Schleifergebnis wunschgemäß vor der Holzveredelung.

Oberflächen wachsen wie ein Profi

Laien unterschätzen häufig die Bedeutung des Handwerkszubehörs bei der Wachsbehandlung. Sie tragen die veredelnde Substanz mit großer Sorgfalt gleichmäßig auf. Das gewissenhafte Polieren mit einem fusselfreien Tuch schließt sich an. Die Quintessenz überzeugt trotz des Engagements nicht, weil sich die Holzmöbel rau anfühlen. Die Lösung des Problems ist meist einfach: Es ist wichtig, mit einer geeigneten Bürste das Holz zu polieren. Dieser Schritt wird als Ausbürsten bezeichnet, das die ersehnte Glätte ebenso hervorbringt wie den ansprechenden Glanz.

Bürste mit Pflegemittel
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Eine Schlüsselfunktion übernimmt die Handbürste bei der traditionellen Holzversiegelung. Sie wird über einen Block oder eine Kugel aus gefügigem Wachs gestreift, um die Borsten mit dem Naturprodukt zu benetzen. Beim anschließenden Bürsten ergibt sich sukzessive eine Schutzschicht, die das Holz versiegelt und ästhetisch aufwertet. Experten entscheiden sich für die aufwendige Methode, wenn bei kostbaren Antikmöbeln eine durchweg authentische Restauration angebracht ist.

Tipps für die versierte Auswahl der passenden Holzbürste

Bei Bürsten ist die Qualität von großer Bedeutung. Die Dichte, Länge und Anordnung der Borstenbündel wirken sich auf die Funktionalität aus. Erfahrene Hersteller haben die konkrete Nutzung beim Design vor Augen, damit Sie mit dem Zubehör ein optimales Ergebnis erzielen. Gelangen Metallpartikel ins Naturmaterial, kann es beispielsweise bei Eichenholz und Birkenholz punktuell zu unästhetischen Farbveränderungen kommen. Es ist demnach wichtig, eine hochwertige Holzbürste aus Metalldrähten zu verwenden. Der Durchmesser variiert bei Naturhaar. Diese partiellen Unterschiede sind beim Glätten vorteilhaft. Polierbürsten aus Rosshaar sind deshalb empfehlenswert.

Polierbürste für Bohrmaschinen    Polierbürste für Bohrmaschinen

Wachsbürsten sind oft mit Leder versehen. Es nimmt das Holzwachs nicht nur besser auf als die Naturborsten. Die eingefügten Lappen geben die anhaftenden Wachspartikel beim Ausbürsten sukzessive an das Holz ab. Der gleichmäßige Gesamteindruck mit glatter Haptik ist die überzeugende Quintessenz des durchdachten Designkonzepts. Bohrmaschinenaufsätze sind für große Möbel praktisch, wenn Sie zu den geübten Heimwerkern zählen. Handbürsten sind für Feinarbeiten ebenso ideal wie für Anfänger. Denn bei manuellen Vorgängen lässt sich die Intensität des Bürstvorgangs leichter steuern als mit der Maschine.

Handpolierbürste STL mit Leder