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Weiße Lampenschirme

« Schlichte und elegante Beleuchtung »

Antike Lampen passen zur langen Vita des Landhauses. Ein Link zu Ihren modernen Möbeln wäre aber wünschenswert. Im Wohnzimmer sehnen Sie sich nach einer besänftigenden Gediegenheit, die nicht bieder wirkt. Ihnen schwebt eine spannende Melange aus traditionellem Landhausstil und trendigem Minimalismus vor. Die genannten Gestaltungsideen lassen sich allesamt realisieren, wenn weiße Lampenschirme das Lichtsystem charakterisieren.

Lifting für Designklassiker

Der Entwurf entstand bereits vor mehr als einhundert Jahren. Er hat trotzdem nichts von seiner Faszinationskraft eingebüßt. Entzückend ist der Gedanke, wie viele Generationen sich bereits an der Designlegende erfreuten.

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Antike Leuchten verwöhnen das Auge und wecken Emotionen. Die Bankers Lamp ist dafür ein Paradebeispiel. Taucht sie in der Wohnwelt auf, bereichert der optimistische Esprit der Goldenen Zwanziger die Atmosphäre. Typisch für das Symbol der Art déco-Ära sind der smaragdgrüne Schirm sowie der Messingfuß im Goldton. Beide Stilelemente verleihen den legendären Leuchten einen edlen Touch. Sie bewirken aber, dass der Gesamteindruck dunkel akzentuiert ist. Er steht dem Wunsch nach einem luftig-leichten Flair im Weg. Glücklicherweise ist das originäre Designkonzept nicht in Stein gemeißelt. So spricht nichts gegen eine Verjüngungskur.

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Nehmen weiße Lampenschirme den Platz der dunkelgrünen Originale ein, wird das Leuchtendesign umgehend frischer. Moderne Eleganz entfaltet sich, wenn der massive Metallfuß matt vernickelt ist. Die ikonische Formgebung genügt vollkommen, um den historischen Vorbildern gerecht zu werden. So bleiben die angenehmen Assoziationen bewahrt, die zum anhaltenden Erfolg der Bänkersleuchte beitragen. Am trendbewussten Wohnstil knüpft der schlichte Lampenschirm an. Der nostalgische Blickfang fügt sich dadurch stimmig ins Interieur ein.

Pures Industriedesign mit Farbtupfer

Es zählt zu den bewährten Einrichtungsideen, antike weiße Lampen im Jugendstil ins Landhaus zu integrieren. Denn der Bezug zur vergangenen Epoche spiegelt die persönliche Vorliebe für eine Prise Tradition wider. Verkannt wird hingegen oft die Attraktivität von Lampen des frühen Industriestils.

George Carwadine tüftelte mit viel Leidenschaft an einer Arbeitsleuchte, die sich flexibel an die Bedürfnisse des Nutzers anpasst. Sein hochgestecktes Ziel war, dass für die Feinjustierung das Antippen mit den Fingerspitzen ausreicht. Im Jahr 1933 stellte er das erste Modell seiner Anglepoise vor.

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Inzwischen zählt sie zu den bedeutendsten Lampen der Designgeschichte, weil ihr technisches Konzept wegweisend war. Dabei spielten die offensichtliche Platzierung der Federn und die Form der Lampenschirme eine wichtige Rolle. Beide Bauteile verleihen der Ikone ihren unverkennbaren Look.

Eine britische Manufaktur entwickelt Pendelleuchten, die sich am Originalentwurf des Industriedesigners orientieren. Die Parallelen zur berühmten Schreibtischlampe sind unübersehbar. Eine weiße Lackierung der Metallschirme verstärkt die funktionalistische Ästhetik, die noch immer hochmodern anmutet. Das ist erstaunlich, da man die ersten Exemplare in weniger als 15 Jahren den Antiquitäten zuordnen wird.

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Die lange Tradition des Lampendesigns erklärt, warum Industrieleuchten sogar zum klassischen Landhausstil passen. Schick macht sich beispielsweise ein Lichtsystem mit drei Hängelampen über dem Esstisch aus massivem Holz. Das gilt besonders für ein Ensemble, bei dem farbige Kabel den Purismus der Lampenschirme kontrastieren.

Gediegener Lichtblick mit schicker, weißer Aura

Omas gute Stube vermittelte Geborgenheit, an die kaum ein trendiges Wohnkonzept heranreicht. Bewusst kombinierte man früher diverse Stilmittel für uriges Ambiente. Mit Massivholzmöbeln im dunklen Braunton legte man das Fundament. Liebenswerte Handarbeiten verliehen der Einrichtung eine persönliche Note. Die stimmungsvolle Beleuchtung rundete das Ganze ab. Dabei übernahm die Stehlampe eine Hauptrolle.

Das Geheimnis des Leuchtenklassikers war der ausladende Textilschirm, der sich oftmals zur verspielten Formensprache bekannte. Er dämpfte die Leuchtkraft der Glühbirne, damit sich eine gemütliche Stimmung ergab. Die Schirmgestaltung aus Stoff diente ebenfalls der sanften Lichtwirkung.

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Die Manufaktur Berliner Messinglampen greift das bewährte Designkonzept auf, interpretiert es aber zeitgemäß. Geometrische Klarheit charakterisiert den zylinderförmigen weißen Stoffschirm. Einen warmen Akzent steuert der grazile Leuchtenfuß aus goldfarbenem Messing bei. In der Quintessenz ergibt sich eine puristische Eleganz, die an der atmosphärischen Wirkung der traditionsreichen Beleuchtung nicht rüttelt.

Ergänzen Sie einen Sofatisch aus naturbelassener Eiche und einige weiße Kuschelkissen aus Schafsfell. Schon fühlen Sie sich beim Relaxen daran erinnert, wie sehr die Großmutter Sie in ihrer Wohnstube verwöhnte.

Neuer Look fürs antike Fundstück

Blumenranken bahnen sich ausgehend vom Fuß ihren Weg bis zum Leuchtenschirm. Er ist mit einem Bezugstoff versehen, den unzählige Rosenblüten beleben. Das passt vortrefflich zum floralen Stil der Messingarbeit. Die üppige Zierde entspricht trotzdem nicht dem gegenwärtigen Geschmack. Beim skizzierten Beispiel liegt es auf der Hand, dass sich die Tischleuchte zur Art nouveau bekennt.

Weiße Lampenschirme mit Kelchform sind deshalb ebenso stilgerecht wie die Originalausstattung mit Blumenmuster. Das einfarbige Opalglas mildert die altmodisch erscheinende Opulenz aber effektvoll. Noch diskreter wirkt der entzückende Flohmarktfund, wenn man trichterförmige Lampenschirme ergänzt. Denn ihre Sachlichkeit bildet einen Kontrast zur verspielten Schmiedearbeit.

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Pilzlampen gehören ebenfalls zu den frühen Ideen der Lichtdesigner. Attraktiv ist nicht nur der Naturbezug bei der Formgebung. Gleiches gilt für den diffusen Lichtschein. Er ist dem kuppelartigen Schirmdesign zu verdanken, der das Licht nach oben ausrichtet. Anfangs neigte man dazu, das mundgeblasene Glas mit geätztem Dekor aufzuwerten. Wer einen schlichten Designstil bevorzugt, fühlt sich von den reich verzierten Leuchten wiederum nicht angesprochen.

Das Blatt wendet sich, sobald eine opalweiße Glaskuppel die Ästhetik prägt. Der Ansatz empfiehlt sich nicht nur, um antike Leuchten zu modernisieren. Bereichert das Lichtsystem seit Jahrzehnten die Wohnung, sehnt man sich nach einer Veränderung. Diesen Wunsch erfüllen neue Lampenschirme unkompliziert.